Arbeitsmedizinische Vorsorge nach ArbMedVV (ehem. G-Untersuchungen)

Arbeitsmedizinische Vorsorge 

Unsere arbeitsmedizinische Vorsorge durch qualifizierte Arbeitsmediziner, unterstützt Sie in allen Bereichen des Gesundheitsschutzes. Als Experte für betrieblichen Arbeitsschutz bieten wir Ihnen und Ihren Mitarbeiter individuelle Full-Service-Leistungen unkompliziert an.

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Vorsorge ist besser als Nachsorge

Um die Gesundheit der Mitarbeiter vor unterschiedlichen Gefährdungen auf der Arbeit zu schützen und die Arbeitssicherheit zu gewährleisten, müssen vorsorgende Maßnahmen im Bereich der Arbeitsmedizin getroffen werden. Neben Gefährdungen durch biologische oder chemische Gefahrstoffe oder Strahlung können in Betrieben auch andere Unfallgefahren bestehen. Mit der arbeitsmedizinischen Vorsorge werden die Beschäftigten über mögliche Gesundheitsrisiken und damit verbundene Themen informiert und beraten. Hierbei ist auch Prävention sehr wichtig, damit es zu keinen Vorfällen kommt. Alle Maßnahmen tragen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und somit zum besseren Arbeitsschutz bei. 


Pflicht-, Angebots- und Wunschvorsorge 

Innerhalb der Arbeitsmedizin wird zwischen Pflicht-, Angebots- und Wunschvorsorge unterschieden: 

Die Pflichtvorsorge geht vom Unternehmer aus und sie ist eine Voraussetzung, damit die Arbeit überhaupt ausgeübt werden darf. Sie wird vor der Arbeitsaufnahme durchgeführt und in regelmäßigen Abständen wiederholt.  

Die Angebotsvorsorge wird dem Arbeitnehmer von dem Unternehmer individuell angeboten. Sie ist freiwillig und nicht verpflichtend. Die Angebotsvorsorge muss regelmäßig angeboten werden, auch wenn sie nicht angenommen wird. Sollten Krankheiten im Betrieb auftreten, muss der Unternehmer unbedingt reagieren und eine Betreuung anbieten. Die Vorsorgetermine werden vom Betriebsarzt bestimmt. 

Die Wunschvorsorge geht vom Arbeitnehmer aus, der ein Recht hat, sich arbeitsmedizinisch beraten zu lassen. Es muss diesbezüglich eine Aufklärung des Arbeitgebers dem Mitarbeiter gegenüber erfolgen. Die Wunschvorsorge kann zum Beispiel verlangt werden, wenn Mitarbeiter psychischen Belastungen ausgesetzt sind, Fragen haben und Hilfe benötigen.  

Eignungsuntersuchung 

Eignungsuntersuchungen dienen der Überprüfung der arbeitsmedizinischen Tauglichkeit des zu untersuchenden Mitarbeiters. Es wird geprüft, ob der Mitarbeiter physisch und/oder psychisch fähig ist, seine Aufgaben so zu erfüllen, das von ihm keine Gefahr für Kollegen, Kunden und Dritte ausgeht. Da es sich hierbei um einen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte handelt, kann die Eignungsuntersuchung nur in bestimmten Fällen erfolgen. Dies ist der Fall, wenn sie in besonderen rechtlichen Vorschriften vorgegeben wird (z.B. die Fahrerlaubnisverordnung). Arbeitsrechtliche Vereinbarungen können ebenfalls Bestimmungen zu Eignungsuntersuchungen enthalten. Sie dienen dem Schutz der Allgemeinheit und müssen die Persönlichkeitsrechte des zu untersuchenden Mitarbeiters berücksichtigen. 
Hier wird jedoch eine Zustimmung des Arbeitnehmers zur Teilnahme benötigt, die vertraglich jedoch für eine Weiterbeschäftigung als verpflichtend anzusehen ist.

Im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung kann Aufschluss darüber gegeben werden, ob eine Einstellungsuntersuchung erforderlich ist und wie umfangreich sie sein soll. Dabei ist jene Art der Untersuchung nur in gefährdeten Arbeitssektionen zulässig, in denen durch die Eignung das Risiko von Arbeitsunfällen reduziert wird. Die Gefährdungsbeurteilung allein stellt jedoch keine Rechtsgrundlage dar. Mögliche Anwärter können nicht gezwungen werden teilzunehmen, die Entscheidung über die Einstellung liegt in jedem Fall beim Unternehmer. 

arbeitsmedizinische-regeln

Arbeitsmedizinische Regeln

Bei den arbeitsmedizinischen Regeln (AMR) handelt es sich um eine konkrete Hilfe zur Umsetzung der Verordnung der Arbeitsmedizinischen Vorsorge. Hält der Arbeitgeber die AMR ein, so kann er davon ausgehen, dass die konkretisierten Anforderungen der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Versorge erfüllt sind (Vermutungswirkung § 3 Absatz 1 Satz 3 ArbMedVV).
Entscheidet sich der Dienstgeber für einen anderen Lösungsansatz, hat er dennoch die gleiche Sicherheit und den gleichen Arbeitsschutz gegenüber dem Mitarbeiter zu gewährleisten und gesetzliche Bestimmungen einzuhalten.
Die AMR berücksichtigen neue Vorschriften und Erkenntnisse in der Arbeitsmedizin regelmäßig und aktualisiert sie stetig. 

FAQ

Wie oft und wann müssen arbeitsmedizinische Vorsorgen wiederholt werden?

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Wer zahlt die arbeitsmedizinischen Vorsorgen?

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Wieso werden Einstellungsuntersuchungen durchgeführt?

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Was ist bei der arbeitsmedizinischen Vorsorge zu beachten?

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Wie lange dauert eine arbeitsmedizinische Vorsorge?

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